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nachdem ich über viele Jahre der Ansicht war, keinen Internetauftritt zu benötigen, komme ich nun dem Wunsch zahlreicher Freunde nach, die häufig wissen wollten, auf welchem Gebiet ich meinen fotografischen Schwerpunkt habe und welche Themen ich bevorzugt aufnehme. Meist hatte ich darauf geantwortet, dass ich mich überwiegend mit Landschafts-, Reise- und Reportagefotografie beschäftige, musste dann allerdings bei der Durchsicht meines Archivs, das inzwischen auf mehr als 40.000 Aufnahmen angewachsen ist, feststellen, dass mein fotografisches Spektrum doch offenbar erheblich vielfältiger ist …

Foto: Vincent Rutzen

Als ich in Kiel und Essen Fotografie, Germanistik und Geschichte studiert hatte, war es mein Wunsch und mein Ziel gewesen, Reisejournalist zu werden, der als Globetrotter um die Welt zieht, Printmedien mit sozialkritischen Reportagen bedient und
jährlich ein Buch publiziert. – Doch wie so häufig hält sich das Leben nicht an die eigenen Planungen: Schon während des Studiums hatte ich als freier Journalist und Fotograf für verschiedene Tages- und Wochenzeitungen gearbeitet, war dann im Ruhrgebiet als Werbe- und Industriefotograf tätig, bis mich ein Freund überredete, als Reporter zum WDR zu kommen, wo ich schließlich rund 15 Jahre als Regionalkorrespondent aus der Region Südwestfalen für Hörfunk und Fernsehen berichtet habe.

Foto: Vincent Rutzen

Die vergangenen zwölf Jahre schließlich war ich in der Pressestelle der Stadt Lüdenscheid tätig, wo ich neben dem Verfassen von Pressetexten hauptsächlich für die Gestaltung sämtlicher Druckerzeugnisse und – natürlich – für alles zuständig war, was an fotografischen Arbeiten benötigt wurde.
Als Fotograf einer kommunalen Behörde muss man nahezu alle Tätigkeitsfelder bedienen: Porträts, Sport, Kultur, Nachtaufnahmen, Video und Schnitt, Architektur, 

Sach- und Materialfotografie und vieles mehr. – Zugegeben, nicht alle Aufnahmen, die im Rahmen dieser Tätigkeit entstanden sind, gehören zur absoluten Spitze wie bei Fotografen, die sich auf ein einziges Gebiet spezialisiert haben. Allerdings war es mein Ehrgeiz, dass die Bilder ein gewisses Niveau nicht unterschreiten sollten; sie mussten sich schon in Qualität und Gestaltung von  Amateurfotos abheben. Und man wächst schließlich an seinen Aufgaben. – Erfreulicherweise ließ man mir viel Freiraum bei den fotografischen Aufgaben, so dass meine privaten Neigungen nicht zu kurz kamen. Überdies nutzte ich die Urlaubszeiten für zahlreiche Reisen, auf denen ich dann das fotografieren konnte, was ich schon während meiner Studienzeit beabsichtigt hatte.

Beim Durchblättern der „Galerie“, die einen Ausschnitt meiner Arbeiten zeigt, wünsche ich viel Vergnügen und hoffe, dass die Fotos ein wenig Aufschluss darüber geben, mit welchen Themen ich mich überwiegend befasse.